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Übersicht

Briefwechsel über die motorischen Nerven

Peter Wyssling: Rudolf Steiners Kampf gegen die motorischen Nerven

Die moderne Physik ein philosophischer Wert?

Abschied vom „Leib-Seele-Problem“

Anknüpfend an eine Bemerkung über James Joyce

Max Stirner und Rudolf Steiner

Synchronizität

Deutsche Physik – von einem Schweizer

Das Ereignis Rudolf Steiner

Anthroposophie und Christengemeinschaft

Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe

Anthroposophische Methodik

Ehrung – des Philosophen Herman Schmalenbach

Karen Swassjan: Die Karl-Ballmer-Probe

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Karl Ballmer: Anthroposophische Methodik

Sechs Aufsätze aus den Hamburger Jahren


1. Auflage 2009, 142 Seiten

EUR 12,- / SFR 17,-

ISBN 978-3-930 964-29-1

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Die Frage, was ein Anthroposoph sei, bietet nicht geringere Schwierigkeiten als die Frage, was der Mensch sei. Und wie das Leben nun einmal ist: man ist Mensch, bevor man zutiefst weiß, was man ist; – und so ist man vorderhand Anthroposoph, ohne voll verantwortlich sein zu können für die anspruchsvollen Offenbarungen des Wesens Anthroposophie. Anthroposoph sein ist ein Schicksal. Ich bin Anthroposoph, indem ich weiß, dass ein gutes Schicksal mir einen aussichtsreichen Weg eröffnete, auf dem mir das Ziel meiner Menschenbestimmung in der Gestalt des Wesens Anthroposophie vorgegeben ist. Es ist mir in Aussicht gestellt, dass ich mich selbst realisieren werde, wenn ich die Kraft habe, mich selbst aus der Transzendenz eines Andern Ich entspringen zu lassen. Nicht das cogito ergo sum macht mich zum Anthroposophen, sondern die Einsicht: ich konstituiere mich als Ich, indem ich das Andere Ich erkennend wahrnehme.

Eine Zusammenstellung von sechs verschiedenen Aufsätzen Karl Ballmers aus seiner Hamburger Zeit. Ihre Entstehung ist situationsbedingt – aktuelle Kontroversen, Buchbesprechungen, eine Stellungnahme zu einem nationalsozialistischen Machwerk –, doch nehmen wir hautnah teil am Einsatz einer intellektuell hoch engagierten Künstlerpersönlichkeit für die Sache Rudolf Steiners. Auch 80 Jahre später interessant für Anthroposophen und Nichtanthroposophen, die ahnen, dass die Innovationskraft Steiners bisher weder von einer fehlentwickelten Anthroposophischen Gesellschaft noch von einer deswegen chancenlosen Öffentlichkeit gesehen werden konnte.


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