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„Ausgegrenzt“

Im Folgenden wird der kurze Absatz über Karl Ballmer (S.32, verfasst von Helmut R. Leppien) wiedergegeben aus:

Ausgegrenzt
Kunst in Hamburg 1933-1945
Katalog zur Ausstellung
Vom 21. August bis zum 13. November 2005
Herausgegeben von der Hamburger Kunsthalle
Erschienen im Verlag H.M.Hauschild, Bremen
ISBN 3-89757-309-1

Gezeigt wurden von Ballmer:

Komposition. Zwei Menschen, 1934
Tempera auf Papier, 45 x 51,5 cm
Komposition. Zwei Figuren, 1936
Tempera auf Holz, 47,3 x 65 cm

"Zeichenbilder hat Karl Ballmer in Hamburg gemalt, schon seit 1924, also bald nachdem er sich hier niedergelassen hatte. Die spannungsvolle Beziehung zwischen zwei Menschen war in den Jahren 1932-1934 ein Thema, das er intensiv verfolgte. Ballmers bildnerische Fragen nach der menschlichen Existenz und der Beziehung der Menschen zueinander blieben unberührt von den Ereignissen der neuen Zeit; weder die glänzenden Taten der neuen Führer, von denen die deutschen Zeitungen schrieben, noch die gemeinen Bespitzelungen der kleinen Parteigenossen brachten ihn von seinem Weg ab. Ob man seine Kunst als entartet ansah oder nicht, nahm keinen Einfluss auf seine Bildfügungen, die Annäherung und Entfernung zwischen Mann und Frau in strengen Formen oder freies Skizzieren brachten."


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