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Donnerstag, 3. Februar 2005

Als Hamburg den Anschluss an die Moderne suchte

Haspa und Kunsthalle zeigen Kunst der 20er.

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Aus der Website des Hamburger Abendblatt

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs war Hamburg eine künstlerisch lebendige Stadt. Einige Maler und Bildhauer schlossen sich 1919 zur Hamburgischen Sezession zusammen, die den Anschluss an die Moderne vollziehen wollte. Animiert von der produktiven Atmosphäre, die zudem durch das fördernde und beständige Interesse von Sammlern intensiviert wurde, kamen in den 20er Jahren immer wieder jüngere Künstler aus der Provinz nach Hamburg. Wie drei von ihnen, der Schweizer Karl Ballmer sowie die Schwaben Richard Haizmann und Rolf Nesch, getrennt nach neuen Ausdrucksformen suchten und zur Abstraktion vorstießen, ist in den Ausstellungen der Kunsthalle und der gegenüberliegenden Haspa-Filiale zu sehen.

Eine Revolution des Formgefühls: Karl Ballmer, Richard Haizmann und Rolf Nesch in Hamburg, Hamburger Kunsthalle (U/S Hbf.), Glockengießerwall, 4.2.-16. 5., Di-So 10.00-18.00, Do 10.00-21.00, Eintritt 6,-/4,-; Haspa, Galerie 1, Glockengießerwall, 4. 2.-8. 4., Mo-Fr 9.00-19.00, Eintritt frei

e.p.

Erschienen am 3. Februar 2005 in Kultur


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