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Übersicht

Briefwechsel über die motorischen Nerven

Peter Wyssling: Rudolf Steiners Kampf gegen die motorischen Nerven

Die moderne Physik ein philosophischer Wert?

Abschied vom „Leib-Seele-Problem“

Anknüpfend an eine Bemerkung über James Joyce

Max Stirner und Rudolf Steiner

Synchronizität

Deutsche Physik – von einem Schweizer

Das Ereignis Rudolf Steiner

Anthroposophie und Christengemeinschaft

Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe

Anthroposophische Methodik

Ehrung – des Philosophen Herman Schmalenbach

Karen Swassjan: Die Karl-Ballmer-Probe

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Karl Ballmer: Synchronizität

Gleichzeitigkeit, Akausalität und „Schöpfung aus dem Nichts“ bei C.G.Jung und Rudolf Steiner


2., erweiterte Auflage 2010, 120 Seiten

EUR 10,- / SFR 14,-

ISBN 978-3-930 964-25-3

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Es liegt an der Art und Form der anthroposophischen „Literatur“, dass es akademisch noch nicht üblich ist, die vielfachen Parallelen zu kennen und zu nützen zwischen Jung und R. Steiner; ich bin überzeugt, dass diese Beziehungen auf die Dauer nicht verborgen bleiben werden. Ich bin sogar so naiv, anzunehmen, dass man in hundert Jahren Jung ohne große Umstände als einen Exponenten des damals in der Schweiz zentrierten Anthroposophischen nehmen wird. (…) Es ist in einem allerobjektivsten Sinne interessant und verdient bemerkt zu werden, wie Jungs Problem der „Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge“ im Jahre 1909 von Rudolf Steiner entfaltet wurde.

Die von Jung 1952 beschriebenen „Synchronizitäten“ meinen die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse, die durch ihr pures Nebeneinander einen geheimen Sinn andeuten zu wollen scheinen. Ballmer sieht diese Entdeckung durch Rudolf Steiners allerwichtigsten und allerschwierigsten Begriff der Schöpfung aus dem Nichts vorweggenommen. Die „rätselhaften“ Zufallsphänomene werden ihrer Sensationalität entkleidet, wenn sie mit dem Zentralbegriff der Gleichzeitigkeit z.B. in der Wahrnehmungslehre konfrontiert werden.


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