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Einfach unintelligentDie gekrachte Schublade – 28. Januar 2021

Ich danke Ihnen verbindlich für die freundliche Zusendung Ihres Epilogs zum kürzlichen Psychiaterkongress in Zürich. […]

Ihre tastenden Versuche (in „Epilog“), Urteile über das Phänomen R. Steiner zu bilden, interessieren mich sehr. Ich bin verstimmt, wenn Sie die Meinung der intelligenten österreichischen Katholikin („gnostischer Ketzer“) wie ein Intelligenzurteil hinstellen, während das Urteil doch bloß römischkatholisch ist. Die Meinung der gescheiten Österreicherin mit dem liebevollen Interesse für Anthroposophie ist im gleichen Stil erzdumm wie die entsprechende Meinung der Posophen: St. sei ein „christlicher Eingeweihter“. Beide Male wird nicht von ferne geahnt, dass man in St. nun endlich einen Gegenstand hat, der aus sich selbst begriffen werden muss – und nicht aus Liebhaber-Vorurteilen von frommem Kleineleutepack. Es ist einfach unintelligent, an Steiner irgendwo aufgelesene Kriterien von außen anzulegen. – Die von Haus aus sowieso „christlichen“ Posophen sind unfähig, rationell über das Verhältnis von St. und „Christus“ zu denken. Wenn es in der Weltanschauung Steiners den „Christus“ gibt, dann deswegen, weil dieser „Christus“ ein Geschöpf Steiners ist.

Erläuterung

Aus einem Brief an Alex von Muralt, 4. Oktober 1957.

👉 Aus der „gekrachten SchubladeDie gekrachte Schublade“ bekommen Sie wechselnd verschiedene Texte von Karl Ballmer zu lesen. Bei der Auswahl gilt das Motto von Rudolf Steiner: „Es muss der Zufall in seine Rechte treten.“ Besuchen Sie diese Seite also öfter. Bei Fragen kontaktierenKontakt/Impressum Edition LGC Sie uns bitte.

Erläuterung

{=$:Titel}Die gekrachte Schublade – 28. Januar 2021


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